Feuerwehrleinen

Feuerwehrleine, oder Rettungsleine nach DIN EN 14920: Die Feuerwehrleine wird für die Selbstrettung, Rückwegsicherung, sowie zur Eigensicherung und Sicherung von Geräten eingesetzt. In Ausnahmefällen, wenn keine anderen Gerätschaften zur Verfügung stehen, dient die Feuerwehrleine auch zur Rettung von Personen.

 

tl_files/Bilder/Ausruestung/11 - Leinen/feuerwehrleine.jpgDie aus spiralgeflochtenen weißen Polyesterfasern bestehenden Leinen haben eine Länge von 20 m bis 30 m und einen Durchmesser von 10 mm. An einem Ende der Leine ist ein Holzknebel, oder eine Kausche mit Karabinerhaken eingearbeitet, das andere Ende der Leine ist mit einem Schlaufenspleiß versehen. Feuerwehrleinen müssen nach jedem Einsatz einer Sichtprüfung unterzogen werden. Die Leinen werden in einem Leinenbeutel mit Schultergurt aufbewahrt.

 

 

 

Nach spätestens 20 Jahren ist eine Leine auszumustern. Diese muss dann an beiden Enden mindestens 1 m rot eingefärbt werden und kann dann noch als Mehrzweckleine weiter eingesetzt werden. Hierzu gehören das Sichern der Saugleitung, als Ventilleine zum Betätigen des Rücklaufventils am Saugkorb, als Absperrleine oder für andere Einsatzzwecke.

 

Mehrzweckleinen: Die rot eingefärbten Mehrzweckleinen haben einen Durchmesser von 10 mm und eine Länge von mindestens 20 m. Sie dürfen nicht zum Halten, Ableinen oder Hochziehen schwebender Gegenstände verwendet werden. An einem Ende der Mehrzweckleine ist ein Holzknebel, oder eine Kausche mit Karabinerhaken eingearbeitet, das andere Ende der Leine ist mit einem Schlaufenspleiß und teilweise auch mit Karabinerhaken versehen. Mehrzweckleinen werden in einem Leinenbeutel aufbewahrt.