Sicherheit im Straßenverkehr

Zu den häufigsten Ursachen bei Unfällen zählen nicht angepasste Geschwindigkeit, zu geringer Abstand und Alkohol am Steuer. Immer wieder müssen Feuerwehren ausrücken um bei Unfällen, technische Hilfe zu leisten und Menschen aus zerstörten Fahrzeugen zu befreien.

Nachfolgend möchten Ihnen ein paar Tipps geben wie sie noch sicherer im Straßenverkehr unterwegs sind.

Achten Sie auf die Sichheit Ihres Fahrzeugs!

Inspizieren sie Ihren Wagen regelmäßig. Achten Sie vor allem auf funktionierende Bremsen, fehlerfreie Beleuchtung und die richtigen Reifen mit ausreichender Profiltiefe. Auf Eis- und Schneebedeckten Straßen Besteht in Deutschland Winterreifenpflicht. Riskieren Sie kein Bußgeld und Punkte in Flensburg, sowie den Verlust des Versicherungsschutzes im Falle eines Unfalls. Von O-O (Oktober - Ostern) sollen Sie daher Winterreifen auf Ihr Fahrzeug montiert haben.

Fahren Sie vorschriftsmäßig immer angeschnallt!

In Deutschland und vielen anderen Ländern besteht Gurtpflicht. Riskieren sie keine schweren Verletzungen und schnallen Sie sich auch auf kurzen Fahrten immer an, denn schon ab einer Geschwindigkeit von 30 kmh und auch schon darunter kann ein Zusammenstoß schwere Kopf und Brustkorbverletzungen zur Folge haben.

 

Achten Sie auf Ihre Sichheitsausrüstung!

In jeden PKW und LKW sind Warndreieck und Verbandskasten verpflichtend mitzuführen. Achten Sie darau, dass diese Sicherheitsausrüstung immer griffbereit ist und nicht unter dem Urlaubsgepäck verstaut ist. Prüfen Sie von Zeit zu Zeit das Verfalldatum des Erste-Hilfe-Materials und ersetzten Sie dieses ggf. gegen neues. Mit dem Alten Material sollten Sie einmal einige Verbände üben. 

Auch den Aufbau des Warndreiecks sollte man mal geübt haben - das gibt Sicherheit für den Ernstfall.

Sie sollten nicht nur eine Warnweste im Fahrzeug haben, sondern für alle Mitfahrer im Fahrzeug Warnwesten mitführen. Diese bieten einen unbezahlbaren Schutz , vor allem bei schlechten Sichtverhältnissen.

 

Wenn es doch einmal zu einem Unfall oder einer Panne gekommen ist!

Verlassen Sie, wenn möglich zu aller erst das Fahrzeug und ziehen sie sofort eine Warnweste an. Sichern Sie danach die Unfall- oder Pannenstelle mit einem Warndreieck ab. Stellen Sie das Warndreieck in einem großem Abstand (ca. 200 Meter auf Autobahnen, 100 m außerorts und 50 m innerorts) von Ihrem Fahrzeug auf. Im Bereich von Kurven oder Kuppen, stellen sie das Warndreieck noch davor auf. Halten sie das Warndreieck auf dem Weg dorthin vor sich und laufen Sie nach Möglichkeit hinter der Leitplanke.

Bei Unfällen oder Pannen sollten sich Mitfahrer, sofern nicht Rettungs- oder Erste-Hilfe-Maßnahmen durchgeführt werden müssen sofort in ausreichendem Abstand hinter der Leitplanke, oder im Straßenseitenraum in Sicherheit bringen.

 

Pflicht zur Hilfeleistung:

Jeder ist verpflichtet Hilfe zu leisten, denn nur wer keine Hilfe leistet kann etwas falsch machen.

Bedenken Sie: Auch Sie könnten mal in eine Notsituation kommen und auf hilfe angewiesensein!

Um sicher Erste -Hilfe zu leisten, sollten Sie Ihre Kenntnisse von Zeit zu Zeit auffrischen. Erste-Hilfe-Kurse bieten die Hilfsorganisationen, wie z.B. DRK, ASB, Johaniter an.

 

Was Sie zusätzlich noch tun können!

Wir empfehlen Ihnen das Mitführen folgender Gegenstände in Ihrem Wagen:

  • Ein Feuerlöscher gibt Sicherheit und kann Leben retten. In PKW´s ist ein Zwei-Kilogramm-ABC-Pulverlöscher sinnvoll, noch besser wäre ein Sechs-Kilogramm-Löscher.
  • Mit einem Gurtmesser können Personen bei einem Unfall, bei dem das Fahrzeug auf dem Dach liegen bleibt leichter befreit werden.
  • Für zusätzliche Sicherheit kann eine Blinkleuchte, die neben dem Warndreieck aufgestellt ist, sorgen. Außerdem sind diese Blinkleuchten zusätzlich mit einer Arbeitsleuchte ausgestattet, die bei einer Panne gute Dienste leisten kann.
  • Eine Taschenlampe hilft nicht nur bei Pannen in der Dunkelheit, sondern auch auf auf Wegen vom Fahrzeug weg und hin.
  • Im Winter empfiehlt es sich außerdem ein oder zwei Wolldecken im Fahrzeug mitzuführen. Diese können als Unterlage für verletzte Personen genutzt werden, aber auch als eigener Wärmeschutz, für den Fall, dass man eine längere Zeit im Stau stehen sollte.